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Meldung vom 17.04.2020 / DEG

AfricaConnect: DEG finanziert Produktion von Bio-Macadamia-Nüssen in Kenia

In der Gegend von Embu am Mount Kenya, nordöstlich von Nairobi, ist die Erde fruchtbar. Hier verarbeitet das deutsch-kenianische Unternehmen Limbua hochwertige Bio-Macadamianüsse.

Das Unternehmen plant, in den nächsten beiden Jahren die Verarbeitungsmenge für die Nüsse vor Ort von 1.000 auf 2.000 Tonnen jährlich zu verdoppeln. Dafür stellt die DEG Limbua ein Darlehen aus Mitteln des AfricaConnect-Programms des BMZ zur Verfügung.

Die Bio-Nüsse bezieht Limbua von rund 3.000 Kleinbauern. Rund 2.000 weitere Bauern, die das Unternehmen bereits in der Umstellung auf Bioanbau geschult hat, sollen in den nächsten zwei Jahren ebenfalls Nüsse an Limbua liefern. Sie werden für die Ernten direkt vom Unternehmen bezahlt, können so langfristiger planen und ein sicheres Einkommen erwirtschaften. Agraringenieure von Limbua begleiten die Kleinbauern mit intensiven Schulungen und ganzjähriger Beratung zu unterschiedlichen Themen - von biologischem Anbaumethoden über Kompostierung bis hin zur Erfassung der Erträge.

Auch in den dezentralen Produktionsanlagen am Mount Kenya werden neue Arbeitsplätze entstehen. Ein weiterer Vorteil für die Region: Durch die Verarbeitung der Nüsse vor Ort sind auch die Kleinbauern in den Wertschöpfungsprozess einbezogen und es wird zusätzliches lokales Einkommen erwirtschaftet. Die meisten Mitarbeiter in der Produktion stammen aus den Bauernfamilien der umliegenden Region, die auf diese Weise ihre eigenen Rohstoffe weiterverarbeiten. Einige Produktionsschritte werden ganz bewusst in Handarbeit ausgeführt, so dass zusätzliche Arbeitsplätze entstehen und auch die Qualität der Produkte verbessert wird.

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