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Nachhaltige Entwicklung - Wie DEG-Kunden zu den SDGs beitragen

Meldung vom 05.06.2019 / DEG

Die DEG veröffentlicht ihren aktuellen entwicklungspolitischen Bericht, der die Beiträge ihrer Kunden zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) aufzeigt.

1,7 Mio. Menschen finden in den von der DEG-finanzierten Unternehmen Beschäftigung. 80 Mrd. lokales Einkommen schaffen die Unternehmen jährlich – etwa über die Zahlung von Gehältern und Steuern. Zudem produzieren die direkt von der DEG mitfinanzierten Energieversorger jährlich 41 TWh grünen Strom für über 37 Millionen Menschen.

Damit treiben die DEG-Bestandskunden die Verwirklichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) voran. Insbesondere zu den SDGs 1 (keine Armut), 8 (menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur) und 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) tragen sie aktiv bei.

Verantwortungsvoll wirtschaften – Mehrwert schaffen

Im aktuellen entwicklungspolitischen Bericht zeigen ergänzende Fallbeispiele, wie Unternehmen, Finanzinstitute und Fonds ganz konkret zu lokaler Entwicklung beitragen und wie die DEG sie dabei unterstützt.

In Simbabwe bietet der 2011 gegründete "Takura Fonds II" Finanzmittel und Beratung für lokale KMU und erzielt beträchtliche Entwicklungswirkungen in dem fragilen Staat. Die DEG war als Ankerinvestor von Anfang an dabei.

Wie die DEG mit ihren Business Support Services die Entwicklungswirksamkeit ihrer Kunden erhöht, zeigt das Beispiel der costa-ricanischen Cooperativa Nacional de Educadores RL. Die Kreditgenossenschaft konnte mit Unterstützung der DEG ihr Finanzbildungsprogramm deutlich ausbauen, erreicht nun auch Menschen im ländlichen Raum und trägt zur finanziellen Inklusion bei.

Entwicklungswirkungen managen

Weltweit haben Investitionen, die neben finanzieller Rendite auch soziale oder ökologische Wirkungen erzielen, in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Bislang gab es jedoch keine einheitlichen Standards für das Management solcher "Impact Investments".

Mitte April 2019 haben nun mehr als 60 Organisationen, darunter Entwicklungsfinanzierer wie die IFC, Proparco, und die DEG, kommerzielle Investoren und Vermögensverwalter gemeinsame „Operating Principles for Impact Management“ verabschiedet.

Der aktuelle Bericht verdeutlicht: Die DEG arbeitet bereits im Einklang mit den Prinzipien. So verfolgt sie einen entsprechenden Portfoliosteuerungsansatz, orientiert ihr Umwelt- und Sozialmanagement an den IFC Performance Standards, erfasst, bewertet und veröffentlicht jährlich die mit dem Development Effectiveness Rating (DERa) erfassten Ergebnisse und lässt das DERa als Messinstrument regelmäßig durch externe Berater verifizieren.

*Prozentualer Anteil der DEG-Kunden mit aktivem Beitrag zu den SDGs

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