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Tunesien: Kleine und mittlere Unternehmen fördern – Arbeitsplätze schaffen

Meldung vom 02.05.2019 / DEG

Erste DEG-Finanzierung im tunesischen Banksektor stärkt kleine und mittlere Unternehmen.

Junger Mann arbeitet an Deckenverkleidung.

Tunesien gilt als Hoffnungsträger der Region: Eine der größten Herausforderungen ist jedoch die hohe Arbeitslosigkeit. Kleine und mittlere Unternehmen schaffen mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze im Privatsektor. Allerdings haben sie bislang oftmals keinen Zugang zu langfristigen Krediten.

Die DEG stellt daher der tunesischen Union Internationale de Banques S.A. ein langfristiges Darlehen in Höhe von 30 Mio. EUR bereit, die damit ihr Angebot für KMU ausbauen kann. Union Internationale de Banques, eine Tochter der französischen Bankengruppe Société Générale S.A., ist eines der größten privaten Finanzinstitute des Landes mit mehr als 140 Filialen und einem breiten Angebot an Produkten für Privatpersonen und Unternehmenskunden.

Regionale Ungleichheiten abbauen

Mit der Finanzierung der DEG plant Union Internationale de Banques, die Kreditvergabe an KMU in der Hauptstadt Tunis sowie in ländlichen Regionen deutlich zu steigern. Dies soll auch dazu beitragen, die großen regionalen Ungleichheiten abzubauen. So liegt die Arbeitslosenquote im Landesinneren bei bis zu 50 Prozent und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 15 Prozent.

Perspektiven schaffen

Mit ihrem Engagement in dem Land Tunesien zielt die DEG insbesondere darauf ab, gute, faire Jobs und Ausbildungsplätze vor Ort zu schaffen. So ist sie unter anderem an dem Nudelhersteller Societé Meunière de Tunisie beteiligt, der über 800 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem kofinanziert sie den Bau eines Schulungszentrums des deutschen Familienunternehmens Knauf aus Mitteln des develoPPP.de-Programms des BMZ. Tunesien ist eins von insgesamt zwölf "Compact with Africa"-Ländern, mit denen Deutschland bilaterale Partnerschaften geschlossen und investitionsfördernde Maßnahmen auf den Weg gebracht hat.

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