Pressemitteilung vom 31.03.2026 / DEG

DEG legt erfolgreiche Jahresbilanz 2025 vor

  • Gesamtgeschäftsvolumen von 2,9 Mrd. EUR und deutlicher Jahresüberschuss
  • Starke Entwicklungswirkungen: 3 Mio. Beschäftigte, 185 Mrd. EUR Einkommen, 26,1 TWh grüner Strom
  • Ausbau Eigenmittelzusagen auf 3,8 Mrd. EUR bis 2030 geplant
  • Weiterhin Fokus auf Impact, Klima und Transformation

Die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der KfW Bankengruppe, legt für das Geschäftsjahr 2025 eine erfolgreiche Bilanz vor. Sie ermöglichte mit einem Gesamtgeschäftsvolumen in Höhe von 2,9 Mrd. EUR Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. 2,4 Mrd. EUR davon stellte sie aus eigenen Mitteln bereit. Die Finanzierung und Beratung durch die DEG schafft erhebliche Entwicklungsbeiträge. So haben ihre Bestandskunden im Jahr 2025 rund 3 Millionen Menschen beschäftigt und 185 Mrd. EUR lokales Einkommen generiert. Die Produktion von 26,1 TWh grünem Strom spart jährlich mehr als 20 Mio. t CO2 ein. Zudem erwirtschaftete die DEG 2025 erneut ein positives Geschäftsergebnis, das ihre Eigenkapitalbasis als eine Grundlage für den Ausbau ihres Fördergeschäfts weiter stärkt.

„In einem global weiterhin anspruchsvollen Umfeld hat die DEG 2025 sowohl entwicklungspolitisch als auch betriebswirtschaftlich ein starkes Ergebnis erzielt. Mit unseren Finanzierungen und Beratungsangeboten konnten wir erneut haushaltsschonend wirkungsvolle Beiträge in unseren Partnerländern leisten und dort Perspektiven für Millionen Menschen schaffen“, betonte Roland Siller, Vorsitzender der DEG-Geschäftsführung.

Zu den wesentlichen Ertragsfaktoren zählten 2025 der Zinsüberschuss und Erträge aus Dividenden. Die DEG konnte das Geschäftsjahr 2025 mit einem HGB-Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von 87 Mio. EUR abschließen, das erheblich über dem von Sondereffekten geprägten Vorjahreswert liegt (2024: 3 Mio. EUR). Das um die Einmaleffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern 2024 (88 Mio. EUR) lag auf einem ähnlichen Niveau wie 2025.

Angesichts der anhaltend komplexen, Anfang 2026 weiter verschärften geopolitischen Lage erwartet die DEG, dass sie sich weiterhin in einem fordernden Umfeld bewegen wird. “Entwicklungsfinanzierer wie die DEG sind jetzt besonders gefragt. Wir wollen unser Engagement daher deutlich ausbauen, um Unternehmen in Entwicklungsländern bedarfsgerecht zu finanzieren und zu beraten. Dazu planen wir, unsere Eigenmittelzusagen bis 2030 auf 3,8 Mrd. jährlich zu erhöhen und mit weiteren Kapitalgebern noch mehr Mittel zu mobilisieren“, so DEG-Geschäftsführer Roland Siller.

Ihren Impact- und Klimakurs wird die DEG fortsetzen. Bei der Beratung der Kunden wird sie künftig noch stärker darauf setzen, Unternehmen bei Transformationsprozessen zu begleiten – etwa dabei, Nachhaltigkeitsstandards umzusetzen, ihren Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu reduzieren und widerstandsfähiger gegenüber Klimarisiken zu werden.

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DEG-Pressestelle

Anja Strautz