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Pressemitteilung vom 14.10.2021 / DEG

DEG finanziert südafrikanischen COVID-19-Impfstoffhersteller

Arrangierung von 144-Millionen-EUR-Darlehen für Aspen Pharmacare Holdings Limited

Nur etwa ein Prozent der in Afrika benötigten Impfstoffe wird derzeit auch dort hergestellt. Die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH stellt dem südafrikanischen Pharmaunternehmen Aspen Pharmacare Holdings Limited (Aspen) arrangierte Mittel in Höhe von 144 Mio. EUR bereit, um die medizinische Versorgung vor Ort zu verbessern. Das Darlehen ist Teil eines von der zur Weltbankgruppe gehörenden International Finance Corporation (IFC) mobilisierten 600-Millionen-Euro-Finanzierungspakets. Weitere Kapitalgeber sind die französische Proparco und die US-amerikanische Entwicklungsbank DFC (U.S. International Development Finance Corporation).

Teil eines von der IFC mobilisierten Finanzierungspakets

Die von der DEG arrangierten Mittel stammen neben der DEG von der österreichischen Entwicklungsbank OeEB und den European Financing Partners S.A., zu deren Gesellschaftern mehrere bilaterale europäische Entwicklungsfinanzierer gehören.

Aspen ist ein Spezial- und Markenpharmaunternehmen mit Hauptsitz im südafrikanischen Durban. Das Unternehmen ist in über 50 Ländern aktiv und betreibt 23 Produktionsstätten an 15 Standorten. Rund 9.000 Beschäftigte sind für die Gruppe tätig. Aspen hat an seinem Standort in der Küstenstadt Gqeberha (zuvor Port Elizabeth) in eine vollständig zertifizierte Anlage für sterile Injektionslösungen investiert, um dort seine Narkosemittel und andere sterile Arzneimittel, wie z.B. Impfstoffe, herzustellen.

Medizinische Versorgung in Afrika gemeinsam verbessern

„Es ist wichtig, Kräfte zu bündeln, um die medizinische Versorgung in Afrika effektiv zu verbessern. Daher freuen wir uns, gemeinsam mit unseren internationalen Partnern der Entwicklungsfinanzierung mit Aspen zusammen zu arbeiten. Mit Aspen unterstützen wir einen wichtigen Akteur bei der Herstellung von COVID-19-Behandlungstherapien und -Impfstoffen auf unserem Nachbarkontinent“, kommentierte Monika Beck, Mitglied der DEG-Geschäftsführung.

„Wir sind froh, auf dieses Finanzierungspaket zugreifen zu können", ergänzte Stephen Saad, Group Chief Executive von Aspen. „Unsere Teams arbeiten daran, die Produktion des COVID-19-Impfstoffs für Afrika zu optimieren. Wir wollen einen aktiven Beitrag dazu leisten, den Großteil des afrikanischen Bedarfs an Impfstoff aus Produktionsstätten in Afrika zu decken.“

Im Rahmen ihres Auftrags als Entwicklungsfinanzierer setzt sich die DEG auch dafür ein, die medizinische Versorgung in den Partnerländern weiter zu verbessern. Dazu finanziert sie u.a. Unternehmen, die Medizintechnik oder Medikamente herstellen.

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