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Meldung vom 07.07.2021 / DEG

DEG finanziert Covid-19-Bekämpfung im Osten Indiens

Indien zählt zu den Ländern der Welt, die von der Pandemie besonders stark betroffen sind: Die Fall- und Todeszahlen waren zuletzt sehr hoch, das Gesundheitssystem ist stark überlastet. Widrigkeiten wie Bettenknappheit, Mangel an flüssigem medizinischem Sauerstoff oder Transportschwierigkeiten erschweren die Bekämpfung der Pandemie massiv.

Die DEG arbeitet im Zuge eines Standort- und Kapazitäten-Ausbaus bereits seit 2014 mit der ostindischen Krankenhauskette Medica zusammen. Um Medica bei der akuten Pandemie-Bekämpfung zu unterstützen, hat die DEG der Krankenhauskette 2020 und 2021 vornehmlich über das develoPPP-Programm finanzielle Hilfen in einer Höhe von 2,875 Millionen Euro zugesagt. Diese Mittel dienen dazu, Medica beim Aufbau der erforderlichen Infrastruktur und der Beschaffung von Ausrüstung zur Behandlung von Covid-Patienten zu unterstützen.

Schaffung zusätzlicher Behandlungskapazitäten

So hat die DEG die Krankenhauskette beispielsweise im Frühjahr 2021 bei der Sanierung eines seit 15 Jahren leerstehenden Polizei-Krankenhauses in Kalkutta unterstützt. Das innerhalb von nur zwei Wochen renovierte Gebäude dient nun mit 300 Betten als Behandlungseinrichtung für mittelschwere und schwere Covid-Fälle. Darüber hinaus wandelte Medica mit Hilfe der DEG den Raum eines Sportstadions in Kalkutta in ein vollständig ausgestattetes temporäres Covid-Krankenhaus für 300 Patienten um. Der Umbau der leeren Räumlichkeiten erfolgte in nur 72 Stunden.

„Durch die Förderung von develoPPP ist Medica in der Lage, weitere Kapazitäten für die Behandlung von Covid-Patienten zu schaffen und gleichzeitig die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen für ihre Mitarbeiter zu gewährleisten“, freut sich DEG Vice President Thomas Kronsbein. „Die DEG unterstützt mit dieser Förderung aktiv den Kampf gegen die Pandemie und leistet einen wertvollen Beitrag zum Ausbau des indischen Gesundheitssystems. Wir sind stolz in diesen herausfordernden Zeiten über die DEG-Förderprogramme einen spürbaren Beitrag zur lokalen Gesundheitsversorgung zu leisten und als verlässlicher Partner die Zusammenarbeit mit Medica weiter zu vertiefen.“

Versorgung sozioökonomisch benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Bei einem Einzugsgebiet von 350 Millionen Menschen versorgt Medica jedes Jahr über 485.000 Patienten in unterversorgten Städten Ostindiens sowie in drei Nachbarländern. Das Stamm- und größte Krankenhaus der Gruppe befindet sich in Kalkutta, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Westbengalen; eine Region, die im Mai 2020 vom Superzyklon „Amphan“ stark verwüstet wurde. Medica musste in kürzester Zeit erhebliche Mittel investieren, um die an den eigenen Einrichtungen entstandenen starken Schäden zu beheben.

Langfristiges Ziel von Medica ist es, Patienten mit mittlerem und niedrigem sozioökonomischem Hintergrund zu versorgen und damit die existierende Ungleichheit in der indischen Gesundheitsversorgung zu schließen – in quantitativer und qualitativer Hinsicht gleichermaßen. Die Behandlung und Betreuung von Covid-Patienten unterliegen der gleichen Prämisse.

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