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DEG zeichnet Bond von Helios Towers

Meldung vom 25.06.2020 / DEG

Viele Unternehmen geben Anleihen aus, um sich zu finanzieren. So gewinnen sie Zugang zu nationalen und internationalen Kapitalmärkten. Mit Ausbruch der COVID-19 Pandemie ist die Begebung von neuen Unternehmensanleihen, insbesondere von Emittenten aus Schwellen- und Entwicklungsländern, nahezu vollständig zum Erliegen gekommen.

Als Ankerinvestor unterstützt die DEG jetzt ihren langjährigen Kunden, den afrikanischen Anbieter von Kommunikationsinfrastruktur Helios Towers bei der erfolgreichen Begebung des zweiten Bonds seiner Unternehmensgeschichte.

Die Mittelaufnahme von Helios Towers dient der Verbesserung und Stabilisierung der derzeitigen Finanzierungsstruktur. Sie löst unter anderem einen bestehenden, 2022 fälligen Bond ab. Außerdem verbessert sich durch die Platzierung die Liquidität für zukünftige Investitionen.

„Die erfolgreiche Platzierung in Höhe von 750 Mio. USD war eine der ersten Emissionen eines privaten Unternehmens aus einem Entwicklungsland an den internationalen Kapitalmärkten seit Ausbruch der Pandemie. Damit trug sie auch dazu bei, die internationalen Kapitalmärkte für Emittenten aus Schwellen- und Entwicklungsländern wiederzubeleben.“, kommentiert Andreas Cremer, DEG Abteilungsleiter Projektfinanzierung Afrika/Lateinamerika.

Helios Towers baut, erwirbt und betreibt Telekommunikationsmasten, vermietet sie an große Mobilfunkbetreiber und andere Telekommunikationsanbieter in Tansania, der Demokratischen Republik Kongo, Ghana, Kongo und Südafrika und versorgt die Masten mit Strom. So können die Mobilfunkbetreiber Verbraucher und Unternehmen mit drahtlosen Sprach- und Datendiensten versorgen. Weil sich mehrere Mieter Masten teilen, können diese energieeffizienter betrieben und die Betriebskosten geteilt werden. Dies erleichtert auch den Bau neuer Masten gerade in wenig erschlossenen Regionen.

Der Mobilfunkmarkt ist ein wesentlicher Entwicklungs- und Wachstumstreiber in Afrika, da er etwa den Handel über regionale Grenzen hinaus ermöglicht. Und auch Finanztransaktionen sind einfacher: So können dank Mobile Banking viele Menschen in afrikanischen Ländern erstmals ein Bankkonto eröffnen und an bargeldlosem Zahlungsverkehr teilnehmen.

Der Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur wirkt sich auch positiv auf soziale Bereiche, etwa den Gesundheitssektor aus. So können zum Beispiel Diagnosen zuverlässiger erstellt und geteilt werden, was gerade auch angesichts der Corona-Pandemie relevant ist.

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