Meldung vom 21.05.2012 / DEG

KfW und DEG stellen gemeinsamen Jahresbericht vor

KRISEN BEWÄLTIGEN, PERSPEKTIVEN SCHAFFEN

Die KfW Entwicklungsbank und die DEG unterstützen fragile Staaten bei Wiederaufbau und Entwicklung. Sie stellten jetzt ihren gemeinsamen Jahresbericht unter dem Titel „Entwicklung in fragilen Staaten: Krisen bewältigen, Perspektiven schaffen“ vor.

Der Jahresbericht 2011 zeigt, welchen besonderen Herausforderungen DEG und KfW bei ihrem Engagement in sogenannten „fragilen“ Staaten wie Afghanistan, Irak, Pakistan, den Palästinensischen Gebieten oder Liberia gegenüberstehen. Einerseits müssen Maßnahmen rasch ergriffen werden, damit die Menschen Fortschritte erkennen können. Auf der anderen Seite müssen ein längerfristiger Aufbau der staatlichen Institutionen, einer funktionierenden Privatwirtschaft sowie der Infrastruktur in die Wege geleitet werden. Die Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit helfen, fragile Staaten zu stabilisieren und dadurch die globale Sicherheit zu verbessern.

Beispielsweise wurden in Afghanistan Schulen, Brücken und Märkte gebaut. In den Palästinensischen Gebieten hat die KfW einen Fonds für den Aufbau kommunaler Infrastruktur für Schulen, Straßen und Parks unterstützt und die Länder am Horn von Afrika erhielten Nahrungsmittelhilfe in Höhe von rund 81,5 Mio. EUR. Die DEG fördert in Afghanistan über einen Kreditgarantiefonds kleine und mittlere Unternehmen, die sonst keinen Zugang zu Krediten haben. Im Irak hat sie die Mobilfunkgesellschaft Zain mit einem langfristigen Darlehen in Höhe von 35 Mio. USD beim Aufbau des Mobilfunknetzes unterstützt.

KfW und DEG blicken insgesamt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück: Sie haben 2011 erneut ein Rekordniveau bei ihren Förderleistungen erzielt und ihre Zusagen auf zusammen rund 5,8 Mrd. EUR gesteigert. KfW und DEG setzen sich weltweit dafür ein, Armut zu bekämpfen, Frieden zu sichern, die Globalisierung gerecht zu gestalten und Umwelt und Klima zu schützen.

Nach dem Ende eines Konfliktes brauchen fragile Staaten rasche Unterstützung. Schwache staatliche Strukturen müssen stabilisiert und wiederaufgebaut werden. Quelle: KfW-Bildarchiv