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Förderung für klimafreundliche Technologien

Mit den "Klimapartnerschaften für die Wirtschaft" fördert die DEG den Technologie- und Know-how-Transfer, um den Aufbau einer klimaschonenden Wirtschaft zu unterstützen.

Ziel ist es, den Privatsektor als zusätzlichen Akteur für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern zu mobilisieren.

Die bisher realisierten Projekte kommen aus verschiedenen Bereichen und variieren in ihrem Umfang - von Demonstrationsprojekten für Technologien wie energieeffiziente Biogasanlagen oder Wärmerückgewinnungsanlagen bis hin zu einem Photovoltaik-Schulungszentrum und einem Online-Tool für eine sparsamere Produktionsweise in der Textil- und Schuhindustrie.

Was wird gefördert?

Das Programm fördert Projekte der Privatwirtschaft, die

  • die Einführung klimafreundlicher Technologien unterstützen,
  • bewährte Technologien zur Treibhausminderung an spezifische Bedingungen in den Zielländern anpassen
  • oder die Anwendung innovativer Technologien demonstrieren
  • und strukturbildend im Bereich der Nutzung klimafreundlicher Energien wirken.

Außerdem ist es wichtig, dass die Projekte nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, ohne öffentlichen Beitrag nicht verwirklicht werden können und noch nicht begonnen wurden. Als Projektländer kommen grundsätzlich alle Länder der OECD-DAC-Liste infrage. Projekte werden jedoch bevorzugt in Schwellenländern wie Indien, Brasilien, Südafrika und Mexiko durchgeführt.

Wer kann teilnehmen?

Für die Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft qualifizieren sich deutsche und europäische Unternehmen, auch in Kooperation mit lokalen Unternehmen, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation die Finanzierbarkeit eines Projektes gewährleisten und seine Nachhaltigkeit sicherstellen. Entsprechend muss das Unternehmen

  • eine Million Euro Jahresumsatz vorweisen,
  • zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen
  • und drei operative Geschäftsjahre vorweisen.

Wie ist der Ablauf?

Interessierte Unternehmen können fortlaufend Projektvorschläge einreichen. Bei positiver Entscheidung erarbeiten das Unternehmen und die DEG gemeinsam ein ausführliches Projektkonzept. Pro Projekt können bis zu 200.000 Euro aus dem Programm zur Verfügung gestellt werden. Das Unternehmen übernimmt dabei mindestens 50 Prozent der Gesamtprojektkosten.

Woher stammen die Mittel?

Das Programm "Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft" wird im Rahmen der "Internationalen Klimaschutzinitiative" (IKI) des BMU gefördert. Die Initiative zielt auf eine Unterstützung von Schwellen- und Entwicklungsländern bei der Schaffung der für einen verbesserten Klimaschutz notwendigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Die Mittel stammen vom BMU.

Weitere Informationen

Projektbeispiel

Pilotanlage zur Meerwasserentsalzung

Das Kölner Unternehmen mft hat eine innovative Wasseraufbereitungsanlage entwickelt - dank Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft kann sie in einem kolumbianisches Dorf an den Start gehen.

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Pilotvorhaben für Elektromobilität auf Tonga

Auf Tonga soll ein nachhaltiges Mobilitätskonzept für kleine Inselstaaten entwickelt werden. Die Kirchner Solar Group GmbH testet dort elektrobetriebene emissionsfreie TukTuks und Boote – kofinanziert von der DEG.

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Kontakt

DEG

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Förderprogramme/ Beratung

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50676 Köln

Deutschland

Telefon

+49 (0) 221 4986 -1648/ -1853

Fax

+49 (0) 221 4986-1472

E-Mail

klimapartnerschaften@deginvest.de
Projektbeispiele

Erfahren Sie mehr über einige aktuelle Projekte in unseren Kurzübersichten.

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