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Soziales Unternehmertum in Asien

Der Aavishkaar Frontier Fund fördert Sozialunternehmer in Asien, die mit ihren Geschäftsmodellen die Lebensbedingungen von Menschen vor Ort verbessern. Zielländer des Fonds sind zunächst Bangladesch, Sri Lanka, Indonesien und Pakistan. Der Fonds beteiligt sich mit Eigenkapital an ausgewählten sozial verantwortlichen Unternehmen von ihrer Früh- bis zur Wachstumsphase. Darüber hinaus bietet er Beratungsleistungen an. Er hat aktuell ein Volumen von 45 Mio. US-Dollar und strebt bis zu 90 Mio. US-Dollar an.

Die von Aavishkaar kofinanzierten Unternehmen sind in verschiedenen Branchen tätig: Sie entwickeln beispielsweise innovatives Lernmaterial für Kinder armer Familien oder produzieren und vermarkten Bio-Currypulver und andere traditionelle Gewürzmischungen. Die Unternehmer setzen dabei auf innovative, lokal angepasste Lösungen. So auch das Unternehmen Ulink Bioenergy, das seit 2013 von Aavishkaar mitfinanziert wird. Dank des Einsatzes moderner Mobilfunktechnik können Kleinbauern in entlegenen Gebieten, die bisher auf traditionelle Versorgungsquellen angewiesen waren, nun per Handy Saatgut und Betriebsmittel bestellen. Die Lieferung erfolgt umgehend und direkt an den Empfänger. Die Bauern profitieren von den optimierten Versorgungsangeboten durch eine höhere Produktivität und eine bessere Qualität ihrer Erzeugnisse.

2015 hat die DEG dem Aavishkaar Frontier Fund 10 Mio. US-Dollar bereitgestellt. Die KfW Entwicklungsbank ist mit weiteren 10 Mio. US-Dollar aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung investiert. Mit ihrem Engagement als Ankerinvestoren stärken DEG und KfW die Kapitalbasis des Fonds und mobilisieren somit weitere Investoren. Davon profitieren insbesondere kleine und mittelständische Familienunternehmen, für die gerade Beteiligungskapital nur eingeschränkt verfügbar ist.

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