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DEG fördert Kreditvergabe an kleine und mittlere Unternehmen in Kambodscha

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen haben die Situation in vielen Entwicklungsländern beeinträchtigt. Um die privatwirtschaftlichen Strukturen in Kambodscha zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu Krediten zu ermöglichen, investiert die DEG in KMU-Finanzierungen.

Die kambodschanische Acleda Bank Plc (ACLEDA) mit Hauptsitz in Phnom Penh bietet Finanzierungen für KMU und Privatkunden. Im Mai 2020 stellte die DEG der Bank ein Darlehen in Höhe von 15 Mio. USD bereit, damit ACLEDA auch in Zeiten der Corona-Pandemie das Kreditgeschäft mit KMU in Kambodscha fortführen kann. Zudem weitet ACLEDA digitale Dienstleistungen, wie etwa mobile Bezahlsysteme deutlich aus.

Von einer Nichtregierungsorganisation zur größten Geschäftsbank des Landes

1993 begann ACLEDA als Nichtregierungsorganisation, die Kriegshinterbliebenen mit Finanzierungen einen Neubeginn ermöglichte. Seit Ende 2003 hat das Institut eine Vollbankenlizenz und ist inzwischen die größte Geschäftsbank in Kambodscha. ACLEDA versorgt mit 263 Filialen und mehr als 12.000 Beschäftigten rund 400.000 Kunden mit Krediten. Der Schwerpunkt liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen; mehr als die Hälfte von ihnen werden von Frauen geführt.

Dank der langfristigen Refinanzierung durch die DEG und ihre Partner kann ACLEDA künftig mehr Kredite ausgeben und so dazu beitragen, dass ihre Kunden weiterhin Arbeitsplätze sichern können. Darüber hinaus erwirtschaftet ACLEDA lokales Einkommen: Dazu zählen Löhne und Gehälter, Zinsaufwendungen sowie Einkommenssteuern.

Die DEG begleitet ACLEDA bereits seit 20 Jahren, zunächst als Anteilseigner, später als Darlehensgeber.