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Ein landesweites Mobilfunknetz für Myanmar

Investitionen in Telekommunikation geben wichtige Impulse auch für die Entwicklung von ländlichen Regionen. So können dank Mobilfunk Menschen in entlegenen Gebieten nicht nur telefonieren, sondern auch zum Beispiel aktuelle Marktpreise für Agrarerzeugnisse oder Wetterdaten online abfragen. Zudem ermöglicht das Handy auch fernab von der nächsten Bank bargeldlosen Zahlungsverkehr.

In Myanmar hatten im Jahr 2014 nur 14 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Mobilfunkdienstleistungen, inzwischen sind es bereits mehr als 50 Prozent. Damit das Mobilfunknetz künftig landesweit noch besser verfügbar ist, wird derzeit die notwendige Infrastruktur errichtet und erweitert –mit Unterstützung durch private Anbieter. Das Unternehmen Irrawaddy Green Towers Ltd. (IGT) ist auf den Bau und Betrieb von Sendemasten spezialisiert. Es hat in Myanmar ein Netz von 2.900 Mobilfunkmasten aufgebaut und plant weitere Sendemasten bis Ende 2018 zu errichten und zu betreiben. Damit können rund 26 Millionen Menschen erreicht werden. Seit seiner Gründung 2014 hat IGT mehr als 320 Arbeitsplätze geschaffen. Weitere über 1.000 Jobs entstanden im Zusammenhang mit Errichtung und Betrieb der Sendemasten. Das Unternehmen führt zahlreiche Trainings- und Qualifizierungsprogramme für seine Mitarbeiter durch und trägt so zum wichtigen Transfer von technischem und betriebswirtschaftlichem Know-how bei.

Die DEG hat IGT 2015 ein langfristiges Darlehen in Höhe von rund 20 Mio. US-Dollar und 2016 ein zweites Darlehen über 12 Mio. US-Dollar für die Errichtung und den Betrieb der Mobilfunk-Sendemasten bereitgestellt. Die Darlehen sind Teil von drei Darlehensfazilitäten mit einem Volumen von insgesamt 277 Mio. US-Dollar. Zu den weiteren Darlehensgebern zählen Entwicklungsfinanciers wie die FMO, CDC Group und PROPARCO.

Eine asiatische Faru mit einem Handy vor grüner Landschaft