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Jonas Knapp

Trainee: Internationale Finanzierung

Den Anruf der Personalabteilung der DEG habe ich noch genau in Erinnerung: Ich stand im Gebäude meiner Fakultät in Maastricht, als mein Handy klingelte und mir die Traineestelle in Köln angeboten wurde. Ich habe das Angebot ohne zu zögern angenommen, denn ich wusste was mich in Köln erwarten würde.

Zwei Jahre zuvor, im Jahr 2011, begann ich nach dem Abschluss meines Bachelorstudiums der Betriebs- und Finanzwirtschaft mit einem halbjährigen Praktikum bei der DEG und konnte dadurch schon damals erfahren, was in dem mittelständischen Entwicklungsfinanzierer alles steckt. Für mich war schnell klar, dass ich mich in Köln und bei der DEG wohlfühlen kann. Ob beim Betriebssport oder bei einem der zahlreichen Weiterbildungsangebote – man findet hier auch außerhalb seiner Abteilung schnell Anschluss.

Nach den sechs Monaten in der Sektor-Abteilung, die Projekte in der Verarbeitungs- und Dienstleistungsbranche prüft, gab mir die DEG außerdem die Gelegenheit vor Ort in Kenia in einem der Außenbüros weitere Erfahrung "on the ground" zu sammeln. Diese vier Monate in Nairobi haben mich sehr geprägt und darin bestärkt, meinen Karriereweg in der Entwicklungsfinanzierung zu beginnen. Fremde Kulturen und Länder kennenlernen, und das mit einer sinnvollen Aufgabe verbinden, ist genau das was ich gesucht habe.

Aber bevor es soweit war, wollte ich ein Masterstudium absolvieren. Genau zwei Jahre nachdem ich mein Praktikum bei der DEG angefangen hatte, konnte ich das Traineeprogramm bei der DEG beginnen. Mittlerweile habe ich zahlreiche Abteilungen kennenlernen können wie z. B. Portfolioanalyse, Unternehmensentwicklung, Treasury oder Deutsches Geschäft. Mit der Abteilung für Infrastrukturprojekte reiste ich dann auch nach Kolumbien, um vor Ort ein Wasserkraftwerk-Projekt zu prüfen. Als Trainee erhält man verantwortungsvolle Aufgaben und wird von Beginn an voll einbezogen – ich lerne bei der DEG viel und schnell.

Dass das Lernen bei der DEG Spaß machen würde, habe ich schon im Praktikum erfahren, denn die Kollegialität und das Arbeitsklima in der DEG waren für mich ausschlaggebende Gründe, sich zu bewerben. Projekte weltweit sehen und mit einem guten Gefühl von der Arbeit nach Hause gehen zu können, gehörten genauso zu den Kriterien, die ich bei einem Arbeitgeber suchte.

In welchem Bereich ich bei der DEG später übernommen werde, steht noch nicht fest. Das ist zum Teil auch das spannende daran: ob Afrika oder Asien, Infrastruktur oder Agrarsektor – alle Themen hier sind spannend und bieten ihre eigenen kleinen Herausforderungen.

Jonas Knapp