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Qualifizierungslücken schließen

Weltweit suchen mehr als 200 Millionen Menschen Arbeit. Zugleich beklagen viele Unternehmen, dass sie offene Stellen nicht oder nicht qualifiziert besetzen können. Diese Lücken zwischen den Anforderungen und den Qualifizierungen, die Arbeitnehmer mitbringen, sind ein großes Hemmnis zur Schaffung von produktiven Arbeitsplätzen und damit für wirtschaftliches Wachstum und Armutsreduzierung. Kapitel "Why skills matter"  (PDF, 2 MB, nicht barrierefrei)

Wie diese Qualifizierungslücken durch gezielte Maßnahmen von Unternehmern bei Mitarbeitern, Zulieferern und angrenzenden Gemeinden geschlossen werden können, steht im Mittelpunkt der Studie "Bridging the skills gaps in developing countries: A practical guide for private sector companies."  (PDF, 9 MB, barrierefrei) Die Studie ist im Rahmen der internationalen Let’s Work Partnerschaft als Beitrag der europäischen Entwicklungsfinanziers in Zusammenarbeit mit The Boston Consulting Group entstanden und umfasst auch einen ausführlichen Praxisleitfaden inklusive einer Selbstbewertungsmatrix für Unternehmen.

Die Studie belegt, dass Maßnahmen zur Schließung von Qualifizierungslücken nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch Unternehmen und deren Umfeld Vorteile birgt. So lassen sich die Produktivität der Arbeitskräfte, die Produktqualität, Innovationen, Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitnehmerzufriedenheit und –motivation sowie das Image des Unternehmens steigern. Die Schließung von Qualifizierungslücken entlang der Wertschöpfungskette führt außerdem zu geringeren Einkaufspreisen von Produktionsmaterialien und reibungslosen Abläufen. Zuletzt führt das Schließen von Qualifizierungslücken innerhalb der lokalen Bevölkerung zu einer gestärkten Verankerung eines Unternehmens in der Gesellschaft und sichert dadurch die gesellschaftliche Akzeptanz.

HR-Wirkungskette

Erfolgreiche Ansätze entlang der gesamten HR-Wertschöpfungskette

Die Studie zeigt Beispiele bewährter Verfahren entlang der gesamten HR-Wertschöpfungskette auf. Die identifizierten und dargestellten Good Practices in den Bereichen Planung, Rekrutierung, Leistungsmessung und -beurteilung, Aus- und Weiterbildung, Mitarbeiter(ein)bindung und Führung zeigen auf, wie Qualifizierungslücken erfolgreich über reine Trainingsmaßnahmen hinaus gezielt geschlossen werden können.

Kapitel "Good practices - How companies have successfully addressed their skills gaps"  (PDF, 2 MB, nicht barrierefrei)

People Management

Aufbauend auf den Ergebnissen der Studie hat die DEG das Beratungsprodukt "People Management" konzipiert, das darauf abzielt, Qualifizierungslücken auf Basis eines Self Assessments und einer vertieften Vor-Ort Analyse zu identifizieren und mittels Personalmanagementinstrumenten effektiv zu schließen.

Zu unserem Produkt und dem Self Assessment gelangen Sie hier.

Praxisleitfaden

Der Praxisleitfaden zeigt Unternehmen, die mit Qualifizierungslücken konfrontiert sind, in sechs Schritten auf, wie sie diese schließen können. Dies fängt an bei der qualitativen und quantitativen Ermittlung der vorhandenen Lücken und deren Ursachenanalyse, über die Auswahl geeigneter und wirksamer Maßnahmen, bis hin zur Herausstellung der Vorteile für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Gemeinde. So kann der Praxisleitfaden Ihnen auch dabei helfen, den Ruf Ihres Unternehmens zu steigern und die Beziehungen zu Regierungen und Gemeinden zu fördern.

Kapitel "A guide for practitioners - How to bridge skills gaps step-by-step"  (PDF, 2 MB, nicht barrierefrei)

Fallstudien

Die Fallstudien beschreiben detailliert, wie fünf DEG-Kunden aus unterschiedlichen Sektoren in Asien, Lateinamerika und Afrika ihre Qualifikationslücken mit verschiedenen HR-Instrumenten schließen konnten.