Entwicklungsfinanzierer stellen Untersuchung zu Privatsektor-Relevanz vor

Zur Weltbanktagung haben die IFC und 30 weitere Financiers, darunter die DEG, eine neue Studie zur Privatsektorförderung in der Entwicklungszusammenarbeit veröffentlicht. Der Bericht legt dar, wie Entwicklungsfinanzierer, die den Ausbau privatwirtschaftlicher Strukturen fördern, maßgeblich zu Wachstum und neuen Arbeitsplätzen beitragen. Die Bedeutung des Privatsektors als Motor für Entwicklung ist angesichts des erhöhten Drucks auf öffentliche Mittel noch gestiegen.

„International Finance Institutions and Development through the Private Sector” zeigt auf, dass die multilateralen und bilateralen Institute nicht nur Investitionen finanzieren – mit beträchtlichen 40 Milliarden US-Dollar jährlich. Sie vermitteln darüber hinaus Wissen und setzen Standards, zum Beispiel in der Behandlung von Umwelt- und Sozialaspekten, Gesundheit und Sicherheit oder Corporate Governance.

Mit ihren Finanzierungen mobilisieren sie in großem Maßstab zusätzliches Kapital für Investitionen: Pro US-Dollar kommen so bis zu 12 US-Dollar von weiteren Investoren hinzu. International Finance Institutions (IFI) fördern außerdem unternehmerisches Handeln und Innovation – wesentliche Voraussetzungen für nachhaltigen Fortschritt.

Während der Jahrestagung unterzeichneten über 20 Entwicklungsfinanzierer auch ein „Corporate Governance Development Framework“. Es regelt die gemeinsame Vorgehensweise bei der Behandlung und Prüfung von Corporate-Governance Aspekten.


Mehr über die Privatsektor-Studie erfahren Sie hier:

http://developmentandtheprivatesector.iic.org/#